Sündenfreier Sommergenuss

Sommer ist doch etwas Wunderbares. Die Sonne lacht, das Thermometer schwitzt und Wasser übt eine magische Anziehungskraft auf uns aus.

Doch nicht nur Wasser sorgt im Sommer für die dringend gewünschte Abkühlung, auch ein Eis wirkt wahre Wunder. Ich würde sogar soweit gehen, dass zu einem perfekten Sommertag ein Eis unbedingt dazugehört! Und wenn man sich seinen gefrorenen Gaumenschmaus noch super schnell selbst herstellen kann und das ganz ohne Zucker, spricht überhaupt nicht’s dagegen auch mal öfter in die Gefriertruhe zu greifen.

Eis am Stiel ist fast so schnell zubereitet wie Eiswürfel und man kann je nach Lust und Laune verschiedenste Zutaten miteinander kombinieren. Mein Vorschlag wäre besonders erfrischende und besonders gesundes Popsicles mit Kokoswasser und Wassermelone. Auf Zuckerzusatz habe ich völlig verzichtet, aber ein paar Tropfen Reissirup kann man problemlos dazugeben. Dann bleibt das Eis immer noch schön gesund.

BuggyFit Eis (11)

Wer zudem noch etwas an seiner Bikinifigur arbeiten will, kann auf das Superfood des Sommer zurückgreifen: Basilikumsamen! Die Samen quellen innerhalb kürzester Zeit und sind daher bestens geeignet Heißhungerattacken vorzubeugen und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl zu sorgen. Geschmacklich sind sie neutral und eignen sich daher sehr gut dafür ein wenig in der Wassermelone zu baden.

Hier nun der Zubereitungsvorschlag für etwa 8 Popsicles:

300g Wassermelone, kernlos

150ml Kokoswasser

1-2 TL Basilikumsamen (optional)

Reissirup (optional)

außerdem benötigt man Eis-am-Stiel Bereiter

 

1) Die Wassermelone aus der Schale lösen und in Stücke schneiden. Diese in eine Schüssel geben und fein pürieren. Das schafft jeder Stabmixer. Bei einer Melone mit Kernen sollte man das Püree durch einen Sieb drücken und die Kerne herausfiltern.

2) Nun die Melone mit dem Kokoswasser vermischen. Wem die Süße der Wassermelone nicht genügt, gibt nun etwas Reissirup in das Püree. Die Menge ist abhängig vom individuellen Süß-Bedürfnis.

3) Das Melonenwasser mit etwa 2 Teelöffel Basilikumsamen mischen (optional) und sofort in die Eisbereiter gießen.

4) Abschließend die Eisbereiter gut verschließen und in den Gefrierschrank geben, bis das Eis gefroren ist.

Für weitere gesunde Schmausereien gerne auf meinem Blog www.seelenschmauserei.de vorbeischauen oder bei Instagram @seelenschmauserei folgen!

Liebe Micha, vielen Dank für das leichte Sommerrezept.♥

Zitronengranita

Lecker, gesund und kalorienarm: Die Zitronengranita aus Italien ist als Desert oder einfach zwischendurch die perfekte Abkühlung an heißen Sommertagen.

Zutaten für 4 Personen:
400 ml Wasser
80 g Honig
50 ml Holunderblütensirup
200 ml Zitronensaft (ca. 4 Zitronen)
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
Zitronenscheiben zum Garnieren

Zubereitung:
Wasser bei schwacher Hitze erwärmen, den Honig zugeben und unter Rühren auflösen. Wenn Der Honig aufgelöst ist, den Topf vom Herd nehmen und zum Abkühlen an die Seite stellen.

Zitronensaft, Holunderblütensirup und Zitronenschale unterrühren. Die Mischung in eine Gefrierdose stellen und einen Tag lang ins Tiefkühlfach stellen.

Die Gefrierdose kurz unter heißes Wasser geben und den Eisblock heraus nehmen. Dieser wird nun grob zerkleinert und dann in einer Küchenmaschine gemixt, bis es nur noch aus kleinen Eiskristallen besteht.

Ich habe den großen Eisblock in ein sauberes Geschirrtuch gewickelt und dann mit dem Fleischklopfer bearbeitet, bis es nur noch kleine Eiskristalle gab, das ging auch sehr gut.

Die Eiskristalle werden in Gläser gefüllt, mit der Zitronenscheibe garniert und dann sofort serviert.

Rückbildung trotz Kaiserschnitt?

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„Ich hatte einen Kaiserschnitt und brauche keine Rückbildung!“ Diese oder ähnliche Aussagen hören wir in unseren Kursen leider des Öfteren. Als Sportwissenschaftlerin und Mutter kann ich nur sagen, dass ist absolut nicht richtig und ich möchte hiermit die ganzen Mythen rund um das Thema Kaiserschnitt endlich einmal ausräumen.

Was ist ein Kaiserschnitt überhaupt?  Und weshalb wird er durchgeführt?

Ein Kaiserschnitt oder auch Sectio caesarea (kurz „Sectio“) genannt ist eine Schnittentbindung, bei der das Baby auf operativem Weg aus der Gebärmutter entbunden wird. Allgemein gesprochen also eine nicht ganz ungefährliche Bauchoperation, verbunden mit Risiken, wie bei jeder anderen Operation eben auch.

Generell unterscheidet man zwischen einem primären oder sekundären Kaiserschnitt. Bei einer primären Sectio wird das Kind zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt „geholt“. Es ruht also noch im Mutterleib und hat sich selbst noch nicht auf die bevorstehende Geburt eingestellt. Diese Art des Kaiserschnitts wird normalerweise durchgeführt, wenn lebensbedrohliche medizinische Gründe wie z.B. eine Querlage des Kindes vorliegt.

Verwunderlich ist nur, dass dieser Entbindungsmodus in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Gibt es heutzutage also häufiger lebensbedrohliche Zustände? Oder passt der geplante Geburtstermin einfach besser in den Terminkalender der Eltern, des Arztes oder der Klinik? Ist ein geplanter Kaiserschnitt gar lukrativer als eine spontane Geburt?

Von einer sekundären Sectio hingegen sprechen wir, wenn die natürliche Geburt bereits begonnen hat und es während des Verlaufs zu Komplikationen wie einem Geburtsstillstand und einer Veränderung der kindlichen Herztöne kommt. In diesem Fall wird häufig ebenfalls eine Schnittentbindung eingeleitet.

Der sekundäre Kaiserschnitt kann aber nicht mit dem sogenannten „Notkaiserschnitt“ gleichgesetzt werden. Denn dieser kann sowohl primär als auch sekundär erfolgen. Der Ausdruck „Notkaiserschnitt“ hat einzig und allein mit der Dringlichkeit und der damit verbundenen Gefahr für Mutter und Kind zu tun. Darunter fallen z.B. eine vorzeitige Plazentaablösung, eine Uterusruptur oder auch eine Eklampsie.

Wie läuft der Kaiserschnitt eigentlich ab?

junge Frau mit OperationsnarbeZu allererst erfolgt die Narkose, meist in Form einer Spinalanästhesie, denn viele Frau wollen die Geburt bei vollem Bewusstsein miterleben. In Notfällen wird allerdings häufiger auf eine Vollnarkose zurückgegriffen, da die Zeit meistens drängt.

Anschließend eröffnet der Operateur die Bauchdecke mit einem Skalpell über einen 8 – 12 cm langen Hautschnitt knapp oberhalb der Schambeinfuge. Im Anschluss daran werden Fett-, Nerven- und Muskelgewebe im Idealfall beiseitegeschoben/gezogen/gedehnt oder alternativ geschnitten. Danach erfolgt die Eröffnung der Gebärmutter, das Kind wird herausgeholt und abgenabelt. Abschließend werden die einzelnen Gewebsschichten wieder zusammengenäht. Insgesamt dauert ein Kaiserschnitt etwa 45 – 60 Minuten.

Soweit genug mit den medizinischen Fakten. Aber was bedeutet ein Kaiserschnitt für Mutter und Kind?

Hier die Erfahrung einer Mutter, die sowohl eine natürliche Geburt als auch einen Kaiserschnitt erlebt hat.

„Bei der zweiten Geburt wurden die Herztöne meines Babys plötzlich immer schwächer und dann ging alles ganz schnell – Rückenmarksnarkose, und schon lag ich auf dem OP-Tisch! Ich hatte einfach nur Angst, war komplett passiv und hatte das Gefühl selbst absolut nichts zur Geburt beitragen zu können. Auch nach dem Kaiserschnitt habe ich sehr lange gebraucht, um dieselbe Bindung zu meinem Kind aufzubauen wie nach der ersten Geburt. Das war wirklich eine große psychische Belastung für mich. Und dann waren da noch diese unerträglichen Schmerzen. Ich konnte mich kaum bewegen, geschweige denn aus dem Bett aufstehen. Noch nie in meinem Leben hatte ich solche Schmerzen – warum tun sich das manche Frauen freiwillig an?“

„Medizinisch notwendige Indikationen und lebensbedrohliche Zustände sind für mich absolut nachvollziehbar. Wunschkaiserschnitte NICHT! Warum machen Frauen so etwas? Planen sie den Kaiserschnitt extra mehrere Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, um sich die Figur nicht zu ruinieren? Ja, von einigen Prominenten hört man sowas ja leider immer mal wieder. Da kann ich nur den Kopf schütteln…“

„Das wichtigste ist doch das Neugeborene. Und das kommt, wenn es bereit dazu ist. Also wenn alle Organe fertig entwickelt und der neue Erdenbürger bereit ist seine Umgebung kennenzulernen.“

Die Vorteile einer natürlichen Geburt für das Kind, sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Durch die Wehen beispielsweise entsteht Druck auf den Brustkorb des Kindes. Dadurch wird das Fruchtwasser aus den Lungen herausgepresst und das Kind auf die Atmung vorbereitet. Bei einem Kaiserschnitt entfällt dies. Nicht selten hört man danach Aussagen wie „das Baby braucht etwas Unterstützung beim Atmen“. Klar – ein wichtiger von der Natur vorgegebener Prozess hat gefehlt.

Auch die Immunabwehr ist bei Kindern, die durch eine natürliche Geburt auf die Welt gekommen sind, häufig besser ausgeprägt. Durch die Passage des vaginalen Geburtskanals bekommt das Baby eine erste Immunisierung durch die schützenden Vaginal- und Darmbakterien der eigenen Mutter.

Außerdem fördern die Wehen die Ausschüttung von Glückshormonen, welche eine intensivere Bindung zwischen Mutter und Kind begünstigen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Die Frau erholt sich deutlich schneller von einer natürlichen Geburt, als nach einem Kaiserschnitt. Zumal ja auch noch operative Risiken wie Nachblutungen, Infektionen, hoher Blutverlust und Verletzung von umliegenden Organen auftreten können.

Wie sieht es nun mit der Rückbildung aus? Und wann kann nach einem Kaiserschnitt endlich wieder Sport getrieben werden?

Grundsätzlich ist eine Rückbildung auch nach einem Kaiserschnitt unerlässlich und absolut notwendig! Zwar wird der Beckenboden bei einem Kaiserschnitt selbst nicht so stark belastet, da das Neugeborene nicht durch die Beckenbodenmuskulatur hindurchtritt. Jedoch muss diese während der Schwangerschaft einer enormen Belastung standhalten.

  • Zunehmendes Gewicht des Kindes und der Mutter
  • Veränderte Körperhaltung durch die Veränderung des Körperschwerpunktes
  • Hormonelle Veränderungen, die das Gewebe „weicher“ machen
  • Bauchmuskulatur weicht zur Seite und der Beckenboden wird stärker belastet

Bereits wenige Tagen nach der Geburt können erste isometrische Übungen für den Beckenboden durchgeführt werden. In der Regel bekommst du eine genaue Anleitung bereits im Krankenhaus oder von deiner Hebamme.

Sportliche Aktivität ist in dieser Zeit aber noch absolut tabu. Gönne deinem Körper eine Pause, damit eine optimale Wundheilung stattfinden kann. Diese dauert in der Regel ca. 4 — 6 Wochen. Außerdem hat dein Körper mit hormonellen Umstellungen und Schlafmangel in den ersten Wochen genug zu tun! Zudem will dein Baby in den ersten Wochen einfach nur kuscheln, kuscheln und kuscheln. Also genieß es – die Kleinen werden so schnell groß!

Übungen zur Rückbildung der Bauchmuskulatur und erste sportliche Aktivitäten sollten frühestens 6 Wochen nach der Entbindung erfolgen. Dabei können längere Spaziergänge ein guter Einstieg sein. Dadurch kommt dein Kreislauf in Schwung und kann so die Wundheilung unterstützen. Ansonsten stehen am Anfang leichte Dehnübungen für Schulter, Nacken, Rücken und isometrische Aktivierung der Bauch-, Beckenboden- und Rückenmuskulatur im Vordergrund. Jeden zweiten Tag reicht hierbei völlig aus. In dieser Zeit sollte auch dein Rückbildungskurs starten. Wusstest du schon das auch buggyFit in vielen Standorten als Zusatzangebot Rückbildungskurse anbietet? Die Kurse sind nicht so überlaufen wie bei den Hebammen und sind ein absoluter Geheimtipp.

Nach ca. 10 – 12 Wochen kann häufig wieder mit Sport begonnen werden. Das wäre auch der optimale Zeitpunkt für eine buggyFit-Probestunde.

Sportarten bei denen der Beckenboden sehr stark belastet wird, wie z.B. Joggen, sollten frühestens nach 6 Monaten ausgeübt werden. Im Idealfall solltest du auch nicht mehr stillen, damit sich dein Hormonhaushalt wieder reguliert hat.

Ulrike, Sportwissenschaftlerin, buggyFit Trainerin und Mama.

Unser DVD Tipp für Rückbildung

Elvie der kleine Beckenboden-Trainer – ein Erfahrungsbericht

Elvie Bild

Ich bin Jessica, 35 Jahre alt, bald 2-fach Mama und buggyFit-Trainerin aus Leichlingen im Rheinland. Durch meine Zielgruppenspezialisierung interessiert mich eine Muskelgruppe ganz besonders – der Beckenboden. Das mysteriöse Etwas, irgendwo im unteren Teil unseres Körpers. Die meisten Menschen wissen, dass es ihn gibt, viele wissen ungefähr, wo er sich befindet, aber die Wenigsten haben ihn jemals wirklich gespürt. In meinen Kursen liegt die Stärkung des Beckenbodens sowie der umliegenden Muskulatur im Fokus einer jeden Trainingseinheit.

Der Beckenboden ist eine jener Körperregionen, um die man sich erst sorgt, wenn sie nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte – und das, obwohl er sehr vielfältige Aufgaben übernimmt. Im unteren Becken aufgespannt wie ein Trampolin, stützt er die inneren Organe und schließt den Bauchraum nach unten ab. Er wirkt stabilisierend auf die untere Wirbelsäule und übernimmt die Schließfunktionen um Blase und After. Beim Sex führt ein trainierter Beckenboden bei der Frau zu mehr Lustempfinden, während er beim Mann für eine bessere Durchblutung des Penis sorgt und somit die Potenz steigert.

Noch immer ist das Thema Beckenboden mit viel Scham besetzt, was es nicht leichter macht, die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit auf diese Muskelgruppe zu lenken. Nach meiner Erfahrung gehört die Rückbildungsgymnastik für viele junge Mütter nach der Geburt ganz selbstverständlich dazu, für einige bringt solch ein Kurs aber organisatorische Herausforderungen mit sich. Ganz selten habe ich Frauen in meinen Kursen, deren Kinder schon fast erwachsen sind und die den Bedarf erkennen, an ihrem Beckenboden zu arbeiten. Den Beckenboden nach einer Schwangerschaft wieder in Schuss zu bringen, das ist gesellschaftlich akzeptiert, aber sonst spricht man über dieses Geflecht aus Muskeln am unteren Ende des Rumpfs eher nicht. Dabei sind Störungen in der Funktion des Beckenbodens ein weitverbreitetes Phänomen. Bis zu fünfzig Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens von einem nicht intakten Beckenboden betroffen. Wenn diese Muskulatur geschwächt ist, können Rückenschmerzen die Folge sein, aber auch Einschränkungen der Sexualität, Senkungen innerer Organe oder Inkontinenz.

Bei Männern sind Probleme mit dem Beckenboden seltener, jedoch nimmt auch hier die Belastung auf den Beckenboden im Alter zu und macht sich mit Inkontinenz und erektiler Dysfunktion bemerkbar.

Sinn und Zweck

Nun aber zu Elvie. Ich hatte mich im Vorfeld gefragt, ob dieses Gerät eine sinnvolle Ergänzung zu einem Beckenbodengymnastikkurs sein oder ihn sogar ganz ersetzen kann. So bekam ich kürzlich die Möglichkeit, mir durch den Testsieger 2016 – Elvie, ein Bild von den Vor- und Nachteilen von Beckenbodentrainern zu machen. Vielen Dank dafür an meinbeckenboden.de .

Elvie ist ein etwas mehr als tampongroßes Gerät aus medizinischem, mintgrünen Silikon, das per Bluetooth mit einer zugehörigen kostenlosen App auf dem Smartphone verbunden ist.

Elvie

Die Vorbereitung ist sehr einfach: Die App installieren, Sprache einstellen, Elvie aufladen und schon kann es losgehen. Du kannst Elvie im Stehen oder im Liegen verwenden, ganz nach Deinen individuellen Vorlieben. Ich entschied mich für die liegende Variante.  Die einzelnen Themenbereiche sind in der App übersichtlich sortiert und gut erklärt. Du richtest Dein Konto ein und vor Deinem ersten Training bestimmst Du Deine Ziele. Fit bleiben, Stärke aufbauen oder Sich herausfordern sind die vorgegebenen Varianten, die Du jederzeit ändern kannst. Abhängig von Deiner Wahl wird die Anzahl der Trainingseinheiten und die Dauer in Wochen bis zur Erreichung Deines Ziels vorgegeben.

Elvie wird  in die Scheide eingeführt, wo es die Beckenbodenkontraktionen mithilfe eines Sensors aufzeichnet und via Bluetoothverbindung auf dem Smartphone sichtbar macht. Für einen optimalen Sitz lässt sich die Größe des Gerätes mit einem Aufsatz anpassen. Ein Rückholstück bleibt draußen, um Elvie nach dem Üben wieder sanft herauszuziehen. Durch die Hülle aus medizinischem Silikon ist Elvie wasserfest.

Dein Beckenbodentraining wird also vom Gadget auf die App übertragen. So siehst Du auf dem Smartphone, wie stark Deine Muskulatur ist und wie gut sie arbeitet.

Training

Das Training mit Elvie funktioniert wie ein Spiel: Du bringst durch das An- und Entspannen Deiner Muskeln einen Edelstein zum Hüpfen oder Du bewegst ihn voran und lässt ihn über Hindernisse springen.

Ein Workout dauert ca. fünf Minuten und setzt sich aus verschiedenen Übungen zusammen. Die Übungen sind abhängig von Deinen Zielvorgaben. Zu Beginn wird durch einmaliges Anspannen des Beckenbodens Dein Tageslevel bestimmt, welches als Maßstab für das folgende Workout gilt. Unmittelbar nach jeder Übung erhältst Du eine Auswertung, gemessen an Deinem Tageslevel.  Erst dann geht es mit der nächsten Übung weiter. Elvie Workout Level

Nach dem Workout wird Dir Dein komplettes Ergebnis in Form eines Diagramms angezeigt.  Motivation wird gleich mitgeliefert. „Versuche es weiter“ motiviert Dich zum Weitermachen, „Gute Fortschritte“ deutet auf Deine Stärke hin und „Perfekt“ heißt, das Level ist bald geschafft.

Sobald Du zehn Mal trainiert hast, schaltest Du in der App automatisch ein neues Level und somit neue Spiele frei.

Du erkennst so immer gleich, ob Du Dich verbessert hast oder in welchen Bereichen Du noch etwas mehr arbeiten kannst. Hast Du alle Level geschafft – was nicht von heute auf morgen geschieht – erhältst Du neue Übungen oder Du machst eine neue Zielvorgabe.

Meine Erfahrungen

Nach einigen Wochen mehr oder weniger regelmäßigen Trainings kann ich sagen, dass Elvie eine amüsante Trainings-App für erwachsene Frauen ist. Die Bewegungen des kleinen Edelsteins in Abhängigkeit von meinen Kontraktionen haben mich anfangs immer wieder zum Lachen gebracht. Schnell war ich angefixt, den Stein höher und höher zu bringen, um beim nächsten Mal noch bessere Ergebnisse bei meiner Lieblingsübung zu erzielen.

Die Übung Pulse erinnerte mich ein bisschen an meine Kindheit/Jugend und das Spiel SuperMario, bei dem man mit Hilfe des Controllers hochhüpfen musste, um kleine Steine anzustupsen, aus denen dann Münzen flogen. Das kombiniert mit einem Beckenbodenworkout hätte mich wahrscheinlich noch mehr motiviert.

Wer Lust hat, kann das Elvie-Workout mehrfach wiederholen, denn die knapp fünf Minuten sind super schnell vorbei. Meist merkt man aber schon beim zweiten Durchgang, dass die Kraft der Beckenbodenmuskulatur kontinuierlich nachlässt.

Ein wenig genervt hat es mich, wenn sich Elvie und die App nicht richtig verbunden haben. Erst später fand ich heraus, dass es meist daran lag, dass der Akku nicht mehr genügend Saft hatte. Das kann übrigens auch passieren, wenn Du Elvie länger nicht benutzt hast. Außerdem hatte ich immer mal wieder Schwierigkeiten mit der richtigen Position des Gerätes. Ich lag entspannt auf dem Rücken und die App tat so, als würde ich schon „arbeiten“. Bis ich dann die richtige Position gefunden hatte, dauerte es ein Weilchen. Dieses Phänomen ist vielleicht subjektiv zu betrachten, da jeder Körper anders gebaut ist. Hier hilft einfach etwas Rumprobieren. Elvie Ergebnisse

Außerdem ist die App für mein Empfinden recht zögerlich mit den Erinnerungen, das Workout nicht zu vergessen. Hier hätte Elvie mich noch gerne etwas nachdrücklicher in den Hintern treten können. Natürlich kann man sich das Training auch als festes Ritual, beispielsweise vor dem Schlafengehen, einrichten.

Fazit

Elvie bietet eine spielerische Möglichkeit, positive Effekte auf die Wahrnehmung und die Kräftigung des Beckenbodens zu erzielen. Regelmäßig angewandt verbessert sich die Leistung und Frauen, die ihren Beckenboden nur schwer erspüren, können ungestört, individuell und mit guten Erfolgsaussichten üben.

Als Ersatz für ein umfassendes Beckenbodentraining würde ich Elvie – und wahrscheinlich auch ähnliche Geräte – nicht einsetzen, denn unser Beckenboden besteht aus mehreren Schichten, die muskulär unterschiedlich angesteuert werden. Mit dem Beckenbodentrainer wird überwiegend die äußere Schicht (Schließmuskulatur für Blase, Scheide und Darm) trainiert, die anderen Schichten eher vernachlässigt.

Als Ergänzung zum Rückbildungs- oder Beckenbodengymnastikkurs, aber auch, um überhaupt etwas zu spüren und in diesem Falle auch zu sehen, wie sich eine Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur anfühlt, ist er durchaus empfehlenswert, vorausgesetzt man ist bereit, den stolzen Preis von 199,00 € zu bezahlen.

Du erhältst Elvie unter https://www.buggyfit.de/shop.html.

Abschließend noch der Hinweis, dass in der Schwangerschaft problemlos mit Elvie trainiert werden kann, nach der Entbindung jedoch solltest Du Dir wie bei einem Rückbildungskurs auch, ca. 6 Wochen Zeit geben bevor Du startest. Im Zweifel bitte mit Deinem Gynäkologen oder der Hebamme Rücksprache halten!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht dir Dein buggyFit-Team und meinBeckenboden.

 

Zucchininudeln mit Basilikumpesto

Die Zucchininudeln sind der Hammer! Sehr lecker und gesund dazu auch noch. Auch im Rahmen einer Detox-Kurs sind die Nudeln eine köstliche Mahlzeit.

Zutaten (für 2 Personen):

2 Zucchinis (1 grün, 1 gelb)
etwas Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
Etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Für das Pesto:
1 Knoblauchzehe
1 Prise rotes Himalajasalz
frisch gemahlener Pfeffer
20 g Basilikumblätter
2 Erdbeeren
30 g Pinienkerne
30 g Parmessan
50 ml natives Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Die Zuchchini werden nach dem Waschen mit einem Sparschäler oder einem Spiralschneider in lange Streifen geschnitten. Dann werden sie mit dem Olivenöl, dem Saft und der Schale der Zitrone in eine Schüssel gegeben und mit den Händen vermischt. Ich gebe hier schon immer ein paar Pinienkerne mit dazu.

Für das Pesto alle Zutaten in einen Mixer geben und mixen, bis alles eine gleichmäßige, dickflüssige Flüssigkeit ergibt.

Hat es dir geschmeckt? Hast du schon einmal Detox gemacht und wenn ja, wie war es für dich? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Alkoholfreie Maibowle

Pfingsten steht vor der Tür und das Wetter soll gut werden. Wer möchte da seinen Gästen oder seiner Familie nicht etwas leckeres servieren?

Unsere buggyFit-BikiniFit-Maibowle schmeckt super lecker und ist zudem auch noch alkoholfrei!

Zutaten:
Saft von 1 Zitrone
150 ml Holunderblütensirup
1 Liter spritziges Mineralwasser
200 ml Orangensaft
1 handvoll Himbeeren und
1 handvoll Erdbeeren
Waldmeister zum dekorieren

Alle Zutaten werden in eine Bowlenschüssel gegeben, miteinander verrührt, dann in Gläser gefüllt und mit dem Waldmeister dekoriert.

Du hast dein eigenes Geheimrezept für eine alkoholfreie Maibowle? Dann schreibe es gerne in die Kommentare :)

Kichererbsen-Nudeln mit knackigem Frühlingsgemüse

Unser BikiniFit-Rezept heute: Kichererbsen-Nudeln mit knackigem Frühlingsgemüse

Kichererbsen-Nudeln versorgen den Körper mit mehr Protein und weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Weizennudeln. Sie sind gesünder und versorgen den Körper mit Power.

Zutaten:
Kichererbsennudeln
Frühlingszwiebeln
Knoblauch
Cocktailtomaten
Paprika
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Für die Deko:
Basilikum

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Das Gemüse klein schneiden, in der Pfanne kurz anbraten, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und mit den Nudeln vermischen.

Auf dem Teller mit dem Basilikum dekorieren und servieren.

Fertig, guten Appetit!

Das Rezept ist mega schnell zubereitet und gesund. Da die Nudeln reich an Eiweiß sind, ist es perfekt für die Mahlzeit nach deinem BikiniFit-Workout geeignet.

Erdbeer-Spargel-Salat

Jammi, der Mai ist toll: Erdbeeren und Spargel sollten in dieser Jahreszeit auf keinem Teller fehlen. Und deshalb gibt es heute einen köstlichen Erdbeer-Spargel-Salat für euch, lasst es euch schmecken :)

Zutaten für 2 Portionen:
500 g weißer Spargel
250 g Erdbeeren
1 Bund Rucola
1 Bund Schnittlauch
Saft einer halben Zitrone
2 EL Salatöl
Salz, Pfeffer
Etwas Senf

Zubereitung:
Den Spargel putzen und schälen und ich ca. 1 bis 2 cm lange Streifen schneiden. Diese für maximal 5 Minuten dünsten.
Die Erdbeeren waschen und halbieren, große Erdbeeren können auch geviertelt werden.
Den Saft der Zitrone, den Senf, das Salatöl und Salz und Pfeffer zum das Dressing verrühren. Anschließend den Schnittlauch in kleine Röhrchen schneiden und zum Dressing dazu geben.
Dann kommen der Spargel, die Erdbeeren und der gewaschene Rucola mit dem Dressing in die Salatschüssel und werden gut vermischt.

Nun kann der köstliche Salat serviert werden.

Wer noch etwas fürs Auge mag, kann mit der anderen Hälfte der Zitrone die Deko basteln 😉

Wichtig ist, das Erdbeeren und Spargel aus deutschem Bioanbau kommen. Leider gehören vor allem die Erdbeeren zu den am meisten mit Pflanzenschutzmitteln belasteten Lebensmittel, so hat die Stiftung Ökotest erst in den vergangenen Tagen wieder Erdbeeren aus dem Supermarkt getestet und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Pflanzenschutzmittel sind für Krankheiten und Allergien verantwortlich, deshalb achtet auf die Herkunft der Lebensmittel und genießt dann den vollen Geschmack :)

Wie hat es dir geschmeckt? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen :)

Grüner Spargel, LowCarb

Unser BikiniFit-Rezept für die Spargelzeit: Gebratener grüner Spargel von buggyFit-Lizenznehmerin Christina

„Das Rezept ist schnell zubereitet und schmeckt einfach lecker. Zudem ist es gesund und passt bestens in die Fitnessküche.“

Zutaten für 2 Portionen:
500 g grüner Spargel, Bio aus der Region
3 kleine Zwiebeln (oder eine große Zwiebel)
250 g Schinkenwürfel
200 ml Orangensaft
Currypulver
Paprikapulver
Salz, Pfeffer
Parmesan

Zubereitung:
Den Spargel säubern, die holzigen Enden abschneiden und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Dann werden die Spargelstücke ca. 5-10 Minuten in köchelndem Wasser gedünstet.
Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
Die Zwiebeln und den Speck in der Pfanne anbraten, dann den Spargel dazu geben, kurz anbraten und mit Orangesnsaft ablöschen.
Zuletzt noch mit Currypulver, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.

Vor dem Servieren mit Parmesan bestreuen.

Wer es nicht ganz so lowcarb mag, kann dieses Gericht mit Nudeln aufpeppen.

Hat es dir geschmeckt? Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, was du zu dem Rezept sagst :)

Momo und die grauen Zeitdiebe… Geld oder Medien?

Concentrated baby playing games with a smart phone on line sitting on a sofa in the living room at home

Wer von euch kennt eigentlich noch die grauen Zeitdiebe?
Werner Onken hat eine Interpretation in den 1986 (!!) Jahren dazu geschrieben die Herr Ende sogar dokumentiert hat:
„Geblendet von den Aussichten auf ein großes und immer noch mehr wachsendes Zeit-Vermögen verdrängt Herr Fusi die noch bestehenden Zweifel und macht sich mit Eifer daran, sein ganzes Leben zu rationalisieren und Zeit zu sparen: er unterhält sich nicht mehr mit seinen Kunden, sondern beschäftigt nun Arbeiter und Angestellte, die ihm beim Zeit-Sparen ‚helfen‘. Seine Kontakte zu Freunden und Verwandten bricht Herr Fusi ab (seine Mutter kommt in ein Altersheim, wo er sie nur noch einmal im Monat kurz besucht), weil sie ihn zu viel Zeit kosten. Aus dem gleichen Grund hört er auch auf, seinen kulturellen Interessen wie Singen und Lesen nachzugehen.“
Momo´s Geschichte ging damals um die Rationalisierung der Zeit und um das Anhäufen von Kapital, ich denke aber, mit dem Gedanken an unsere Medialisierung (TV, Handy, Tablet und Co) können wir diese Figuren auch heute, auf unsere Zeit anwenden. Versprechen Smartphone und Co eine Arbeitserleichterung, kosten sie uns doch Unmengen an Zeit. (Sag ich nun die am PC sitzt und gleichzeitig Facebook und Instagram am Smartphone bespielt…) Aber so ist es! Das ist die Realität, diese Medien kosten uns Zeit. Zeit die wir eigentlich ohne diese Dinge viel besser nutzen können. Zum Beispiel mit unseren Kindern.
Wie bringen wir unseren Kindern nun ein gesundes mediales Verhalten bei? Dazu brauchen wir kein Smartphone oder Fernseher, sondern ein funktionierendes Gehirn. Nämlich indem wir ihnen zeigen, wie schön es ist zu leben.
Ein heikles Thema, und ich habe eine klare Meinung dazu: NEIN Kinder  Fernsehen und Co, das passt nicht zusammen.
In der Kita höre ich Kommentare wie, „dann parke ich die Kids vorm Fernseher, und hab eine halbe Stunde Ruhe…“ oder Zeit zu kochen, putzen, …
Ja, muss auch sein. Kenn ich doch, und auch wir haben keine Putzfrau und sind beide in Vollzeit. Aber dennoch finde ich es nicht gut. Meine Kinder sind manchmal nervig, ich komm nicht dazu E-Mails zu beantworten, ich kann nicht mal 2 Minuten telefonieren ohne dass einer der Beiden laut losheult… Tja, das ist Realität, und es ist manchmal mühsam, anstrangend und , tja, nervig!

EXPERTINNEN Meinung dazu:

Frau Dr. Katharina Ebner, Wissenschaftlerin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, forscht unter anderem zu Digitalen Stress:

Dr. EbnerSmartphone, Tablet und PC sind aus dem Alltag einer Familie kaum wegzudenken, weswegen sich junge Eltern die Frage stellen, ob und wann sie ihre Kinder damit konfrontieren. Um (Klein-) Kinder vor Schäden durch eine allzu früher Exposition zu schützen, rät die Amerikanische Pediaterakademie (AAP) grundsätzlich von Medienkonsum bei Kleinkindern unter zwei Jahren ab, da damit keinerlei positiver Nutzen verbunden ist und gleichzeitig schädliche Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes zu befürchten sind. Ab einem Alter von etwa 6 Jahren kann es sein, dass Kinder mit Medien und dem Internet sogar lernen. Zunehmend bedienen sich auch Lehrer im Klassenzimmer digitaler Medien, um Kindern den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Bis dahin sollte gelten, dass ein vernünftiger, von den Eltern angeleiteter und gesteuerter Medieneinsatz im Kindesalter möglich ist – mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit wird dieser beispielsweise für eine spätere Internet- oder Spielesucht verantwortlich sein. Mit den sozialen Medien kann spielerisches Lernen bunt, vielfältig und anregend gestaltet werden. Auch wenn Smartphone und Co. im Kinderzimmer kein ständiges Zuhause finden sollten, kann man sie ab einem gewissen Alter des Kindes unter Aufsicht anbieten und seinem Kind eine vernünftige Auseinandersetzung mit dieser  zentralen Technologie unserer Zeit ermöglichen.

Warum ich so dagegen bin, möchte ich euch gern erklären;
Eine (Medien-) Sucht entsteht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein schleichender Prozess. Wenn du zu Beispiel Deinem Kind schon sehr früh vermittelst, dass das Mittel gegen Langeweile, Frust oder Ärger der Fernseher oder das Smartphone ist, ist eine „Sucht“- also dieses Verlangen nach Belustigung, Trost und oder sogar Zuspruch durch den Fernsehr oder das Smartphone, vorprogrammiert.
Wissenschaftlich erwiesen ist; Kinder die viel vor Medien verbingen neigen eher zu Fettleibigkeit, Trägheit und sind z.B. in ihrer sprachlichen Entwicklung hinterher. Sie werden eher zu Einzelgängern und finden schlecht Anschluss in einer fremdem Umgebung. Der Fluchtweg dieser Kinder ist wieder, z.B. vor den Fersehr.

Woman and little crying girl holding phone looking at camera. Horizontal indoors shot.

Kinder können das Gesehene jedoch nicht richtig verarbeiten, es kommt ungefiltert bei ihnen an und sie sind verloren und gleichzeitig angezogen von dem medialen Phänomen. Schon in den frühesten Jahren kann ein Suchtverhalten entstehen, welches sehr schwer wieder zu beheben ist, denn: Medien sind überall! Eine Gruppe von betroffenen Eltern hat eine Selbsthilfegruppe dazu gegründet, und schreibt über ihre Erfahrungen (ihre Kinder an z.B. Computerspiele zu verlieren) dazu.

„Wir dürfen weder die Köpfe noch die Gesundheit unserer Kinder dem Markt überlassen.“ Manfred Spitzer warnt vor den Gesundheitsgefahren der digitalen Technik und erklärt, wie wir uns schützen können.
Insbesondere Kinder sind betroffen. Ihr digitalisierter Alltag, von wohlmeinenden, aber kurzsichtigen Eltern oft noch gefördert, macht die Kinder dick, dumm und faul. Dagegen hilft nur Aufklärung, digitale Diät und das Aufzeigen von Alternativen. Das analoge Leben ist gesünder und spannender. Rund 1,2 Millionen der 3 bis 8-jährigen Kinder sind regelmäßig online und können der Werbung und den wirtschaftlichen Interessen der Cyberlobby kaum widerstehen. Und ihre Datenspuren werden wie die der Erwachsenen ausgewertet, verkauft, missbraucht. Doch noch viel gravierender ist der Schaden, der in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen angerichtet wird!“ Quelle: aktiv gegen Mediensucht

Keine Arbeit der Welt kann das Lachen Deines Kindes aufwiegen, welches Du vermisst weil Du dir die Zeit nicht genommen hast. Genieße Deine Zeit mit Deinem kleinen Schatz in vollen Zügen, es geht sehr schnell vorbei und ist dann unwiederbringlich weg! Setz Dich, anstatt das Kind vor den Fernseher, mit Deinem Schatz hin und genieße die Zeit! Hier ein paar Alternativen zum Medienkonsum:

  • zusammen lesen
  • zusammen malen
  • lass dein Kind in Ruhe alleine spielen
  • zusammen spielen
  • raus gehen, Ausflüge machen
  • zusammen Medien konsumieren und die Lieblinge nachbasteln oder malen, auch zB als Kostüm
  • quatsch zusammen machen
  • phantasie Geschichten zusammen erfinden und dazu Bilder malen
  • Knetmasse, Wasserfarben, Fingerfarben
    Mother and her child playing together. Girl and mom in Superhero costume. Mum and kid having fun, smiling and hugging. Family holiday and togetherness.
    „Du bist meine Superheldin, Mama!“

    Es bringt allerdings auch nichts alles zu verteufeln. Bei der Medienerziehung kannst Du Dein Kind auch mal ruhig als Expertin oder Experten betrachten, Dein Kind kann Dir erklären warum sie eine bestimmte Sendung oder einen Charakter so toll findet und um was es genau geht. Wenn wir unsere Kinder in unserer digitalisierten Welt nicht alleine lassen und mit ihnen, als gutes Beispiel voran, gehen dann erziehen wir in die richtige Richtung. Oder wie hat oder wird Dein Kind laufen lernen? Es schaut sich ab wie Du oder Andere das machen, und genauso lernt es den Umgang mit, z.B. den Medien, Du, als der Superheld Deines Kindes, machst es vor, vergiss es nicht wenn Du das nächste Mal Deinem Kind mit dem Handy in der Hand und den Augen am Bildschirm eine Frage beantwortest- ich versuche es auch und bemühe mich in Zukunft noch mehr die Superheldin meiner 2 Süßen zu bleiben!

Deine Dani von buggyFit Nürnberg
(das war einstweilen mein letzter Blogbeitrag, ich muss mich von der digitalen Welt lösen ;o) und einfach irgendwo anfangen, es kommen aber bestimmt noch hi und da Gastbeiträge… vielen Dank für eure Aufmerksamkeit ihr Lieben!)